Gebrauchte Werkzeugschleifmaschinen 253

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    Werkzeugschleifmaschine von KUHLMANN in einer Werkstatt

    Funktion von Werkzeugschleifmaschinen

    Werkzeugschleifmaschinen dienen zur Instandsetzung von verbrauchten Werkzeugen in der trennenden oder spanenden Bearbeitung von festen Werkstoffen. Sie werden für Bohr-, Fräs-, und Sägewerkzeuge bei der Holz-, Kunststoff-, Stein-, und Metallverarbeitung eingesetzt. Mit der Aufarbeitung eines spanenden oder trennenden Werkzeugs durch eine Werkzeugschleifmaschine verlängert sich dessen Lebensdauer erheblich. Außerdem stellt ein frisch geschliffenes und neu eingemessenes Werkzeug die qualitative Leistungsfähigkeit an eine Bearbeitungsmaschine wieder her. Häufig sind Werkzeugschleifmaschinen mit einer CNC Steuerung ausgestattet.

    Aufbau einer Werkzeugschleifmaschine

    Eine Werkzeugschleifmaschine besteht aus einer Spann- und einer Schleifvorrichtung. In der Spannvorrichtung wird das Werkzeug fixiert. Die Schleifvorrichtung bearbeitet anschließend mit einem elektrisch angetriebenen Schleifkopf das Werkzeug so lange, bis die gewünschte Qualität erreicht wurde. Für das Schleifen werden nur sehr feine Schleifmittel verwendet. In der Regel sind dies Sandsteine mit Diamantzusätzen, die eine sehr feine Schleifwirkung haben. Die Beschädigungen und Abnutzungen an einem Werkzeug sind häufig mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Nur durch eine kontinuierliche Überwachung der Maßhaltigeit der hergestellten Erzeugnisse ist ein schleichender Verschleiß am Werkzeug feststellbar. Ist dieser am Werkzeug sichtbar oder er macht sich beim Bearbeitungsprozess mit der Werkzeugschleifmaschine durch eine starke Geräusch- oder sogar Qualmbildung bemerkbar, ist das Werkstück meistens verloren.

    Gebrauchte Werkzeugschleifmaschine von TECHNICA

    Zubehör zu einer Werkzeugschleifmaschine

    Bei Werkzeugen, die für die präzise Bearbeitung von Metallen eingesetzt werden, ist ein anschließendes Einmessen der Werkzeuge Teil des Überarbeitungsprozesses. Dies deshalb, weil die CNC-Programme an den Fräsautomaten von werksseitig voreingestellten Maßen am Werkzeug ausgehen. Die Maße des neuen geschliffenen Werkzeugs müssen dem Programm mitgeteilt werden. Wird dies vergessen oder ignoriert, arbeitet die Maschine mit dem alten Maß. Die um das Schleifen verminderte Höhe eins Bohrers oder einer Fräse wird vom Programm nicht berücksichtigt, wodurch das Endprodukt nicht mehr die gewünschten Abmessungen besitzt. Gerade im Metallbau sind zehntel- bis hundertstel Millimeter Abweichung von der Toleranz ein Ausschlusskriterium. Die passenden Maschinen zur Einmessung von Werkzeugen sind beispielsweise beim Hersteller INDEX TRAUB verfügbar.

    Zur korrosionsfreien und arbeitssicheren Lagerung von geschliffenen Werkzeugen ist das Eintauchen der Teile in Heißwachs ein von der Berufsgenossenschaft anerkanntes Verfahren. Es ist aber zu empfehlen zu diesem Zweck nur ein spezielles Tauchmittel zu verwenden. Wichtig ist, dass es sich nach dem Erkalten rückstandsfrei wieder entfernen lässt. Stearin oder Bienenwachs sind deshalb ungeeignet, weil diese zäh am Werkzeug anhaften. Ein geeignetes Material ist beispielsweise ENSIS FLUID von SHELL.

    Arbeiten an Werkzeugfräsmaschinen

    Von Endprodukten wird in den meisten Fällen eine sehr hohe Qualität verlangt. Dies betrifft unter anderem Maßhaltigkeit von Werkzeugschleifmaschinen. Die Toleranz der Endprodukte liegt häufig im Bereich von hundertstel Millimetern. Entsprechend höher muss die Präzision der Maschinen sein, auf denen diese Produkte hergestellt werden. Die Bearbeitungswerkzeuge müssen eine nochmals gesteigerte Präzision aufweisen, damit die gewünschte Fertigungsqualität stets garantiert werden kann. Das Schleifen eines Werkzeugs ist damit eine der sensibelsten und in der Qualität anspruchsvollsten Arbeiten, welche die Metallverarbeitung zu bieten hat. Zwar lässt sich jedes Werkzeug relativ schnell wieder auf die nötige Schärfe schleifen und anschließend neu einmessen. Will man aber ein Werkzeug so oft wie möglich nachschleifen können, ist ein präzises und umsichtiges Nachschleifen der richtige Weg. Es ist ferner nicht jedes Werkzeug so vergleichsweise simpel aufgebaut wie ein Bohrer. Ein Helix-Fräser ist beispielsweise ein Werkzeug, der für die Schlichtung einer Oberfläche verwendet wird und aus über zwanzig extrem scharfen Schneiden besteht. Diese, mehrere tausend Euro teuren Werkzeuge, benötigen besonders viel Fachwissen und Sachverstand, um sie effizient nachschleifen zu können. Ähnliches gilt für Gewindebohrer, Schmiernutenfräser und Bohrkronen. Bei einem zerspanenden Werkzeug ist die Schärfe einer Klinge nur ein Kriterium für die Qualität der Ergebnisse. Das andere Kriterium sind die Winkel. Ein zerspanendes Werkzeug besitzt drei Winkel, die exakt aufeinander abgestimmt sein müssen. Dies kann nur eine präzise arbeitende Werkzeugschleifmaschine leisten.

    Schabrad-Schärfmaschine

    Einen Sonderfall bei diesen Schleifmaschinen stellen die Maschinen dar, auf denen sogar Wendeplatten nachgeschliffen werden können. Diese äußerst seltenen Maschinen erfordern ein besonderes Wissen und Können. Wendeplatten stehen in einer großen Bandbreite zur Verfügung und können von wenigen Cent bis über hundert Euro pro Platte kosten. Das Schleifen von Wendeplatten lohnt sich meistens nur bei besonders hochwertigen Platten und wird von Spezialbetrieben übernommen. Bei einem hohen Verbrauch an Wendeplatten kann das Nachschleifen von Wendeplatten aus dem mittleren Preissegment ebenfalls sehr interessant sein. Die Anbieter versprechen die Aufarbeitung einer Wendeplatte zu 30-70% des Neupreises. Andere Bohrer sind so hochspezialisiert, dass sie nur von ihren Herstellerfirmen nachgeschliffen werden dürfen. Zusammen gefasst ist das Bearbeiten von Werkzeugen auf Werkzeugschleifmaschinen nur ausgebildetem Personal vorbehalten. Dazu gehört auch die Kenntnis über das sichere Hantieren mit Werkzeug. Nach dem Schliff sind alle Fräswerkzeuge sehr scharf und bergen beim unsachgemäßen Umgang ein großes Verletzungsrisiko. Das sichere Verpacken gehört deshalb zur Arbeit des Werkzeugschleifens dazu.

    CNC Werkzeugschleifmaschinen können Sie gebraucht in den Versteigerungen bei TradeMachines kaufen.

    Hersteller von Werkzeugschleifmaschinen

    Billige Werkzeugschleifmaschinen sind im Versandhandel und im Baumarkt verfügbar. Diese Maschinen eignen sich vor allem für Holzwerkzeuge oder für Heimwerkzeuge wie Bohrer für Akkuschrauber und Bohrmaschinen. Sie schärfen die Werkzeuge zwar nach, können im Bereich Präzision aber keine hohen Ansprüche erfüllen. Bekannte Marken hierfür sind DREMEL, PROXXON, BLACK+DECKER sowie METABO. Für die Industrie sind empfehlenswerte Marken sind CHRISTEN, GUHRING, JUNKER, ANCA, WABECO, WALTER und TACCHELLA.